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MyMemorial24

Immer enger, leise, leise, ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, und ist nichts in Sicht geblieben, als der letzte Punkt.
(Theodor Fontane)

Wenn die Nacht dich erblickt leuchtet ein Stern heller als die anderen, er leuchtet viel mehr. Als ob alle anderen bedeutungslos wär'n. Sie erlöschen im Nichts, sehen nur dich in der Fern. Wenn es ganz leise ist, kann ich dich flüstern hör'n. Wie ein Engel, wenn du sprichst, ich hör deine Stimme gern. Wie unendlich schön du bist, kann ich dir nicht erklär'n. Es in Worte zu fassen, fällt mir sehr schwer…..
(Rapsoul (HipHop) Titel: „Sterben für dich“ vom dem Album: „Achterbahn“ 2007)

Und ich wollte noch Abschied nehmen. Das werd ich mir nie vergeben.
Mann, wie konntest du von uns gehen. Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.
(Xavier Naidoo Titel: „Abschied nehmen“)

…..Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet. Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt. Nordisch nobel deine sanftmütige Güte. Dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair...
….Ich geh hier nicht weg, Hab meine Frist verlängert. Neue Zeitreise, offene Welt. Habe dich sicher in meiner Seele. Ich trag dich bei mir bis der Vorhang fällt…
(Herbert Grönemeyer „ Der Weg“ aus „Mensch“)

Lass dich fallen in deine Trauer, und schäme dich nicht deiner Tränen. Weine um vergangenes Glück, aber öffne dein Herz für all die Liebe, die dir gegeben wird.
(Annette Andersen)

….Wir waren mehr als Freunde, wir war`n wie Brüder. Viele Jahre sangen wir die gleichen Lieder. Nur die Besten sterben jung. Du warst der Beste, nur noch Erinnerung, sag mir warum….
….Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht. Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an Dich. Ganz egal, wo Du auch bist, du weißt so gut wie ich, irgendwann sehn wir uns wieder - in meinen Träumen, in unsren Liedern….
(Böhse Onkelz „Nur die Besten sterben jung“)

...Ich heb mein Glas und trink auf dich. Da oben hinter den Sternen, ich vergess dich nicht. Auch wenn ich heute dich so hart verlier, so bleibst du doch hier für immer bei mir.
Du hast immer gesagt, ich soll nicht so lange trauern. Ich soll in deinem Namen richtig weiter powern.
Stark wie zwei, ich geh die Straße runter. Stark wie zwei, egal wohin ich geh, Du bist dabei. Ich bin jetzt - stark wie zwei. ...
(Udo Lindenberg: stark wie Zwei)

…und der Mensch heißt Mensch weil er vergisst, weil er verdrängt und weil er schwärmt und stählt, weil er wärmt, wenn er erzählt und weil er lacht, weil er lebt - du fehlst…
(Herbert Grönemeyer „Mensch“)

Zitate & Grabsprüche

Gedichte & Songtexte

Liebe ohne Worte
Tränen im Gesicht, durch den Regen laufend
Niemand sollte meine Traurigkeit sehen.
Schicksalsschlag - so nennt man es eben
wollt nur noch fort, du solltest Ruhe mir geben.

Du hast mich mit all deiner Liebe aufgefangen
Weinte wie ein Kind, wollt die Wahrheit nicht glauben
Was waren Tränen, was Regen?
Mein Körper wurde sanft und warm
Sacht, ganz sacht legtest du um mich deinen Arm.

Deine Hand war stark und zärtlich
Wie zum Trost, ein Regenbogen am Himmel
Wird nie vergessen, wie du gestreichelt mein Gesicht
über Liebe zu sprechen - wir brauchten es nicht!
(Astrid Fournés-Günther)

Begreifen
Abschied lässt sich schwer begreifen,
weil er unerbittlich scheint,
der Gedanke muss erst reifen,
dass man jetzt um jemand weint.

Weil nur Schatten auf dir liegen,
weil der Lebenssinn versiegt,
weil die Sorgen überwiegen,
weil dein Heil im Dunkeln liegt.

Willst du Schatten überspringen,
musst du einem Wandel trau`n,
nicht mehr mit dem Schicksal ringen,
hoffnungsvoll nach vorne schau`n.

Nichts wird ohne Tränen gehen,
dazu ist die Last zu schwer,
weichen Ängste dem Verstehen,
folgt der Hoffnung Wiederkehr.
(Klaus Ender, aus dem Bild-Gedicht-Band "Loslassen")

Heute sind meiner Trauer Flügel gewachsen
sie springt mich nicht mehr an aus ihrem Versteck
sie beißt sich nicht mehr fest in meinen Gedanken
sie verdunkelt nicht länger meinen Tag.
Heute sind meiner Trauer Flügel gewachsen
aufzuheben den Schmerz.
(Annemarie Schnitt)

Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmel ferne Gärten;
sie fallen mit vereinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.


Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: Es ist in allen.
Und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke)

Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit;
und alle Welt vergehet mit der Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
und wir in seinen Händen.
(Mattias Claudius)

Tröste dich in deinem Leid, das dir Gott beschieden!
Ist doch nur Vergänglichkeit unser Los hienieden.
Eh das Leben oft beginnt, ist es schon vergangen;
mitten in dem Leben sind wir vom Tod umfangen.
Arm und Reich und Alt und Jung,
was sich liebt' und freute, Hoffnung, Freud, Erinnerungen wird des Todes Beute.
Tröste dich, du liebes Herz! Groß ist Gottes Güte.
Groß und Größer als dein Schmerz - dass dich Gott behüte!
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

….Jetzt ist es wohl soweit. Du wirst nie mehr wiederkehren
Glaub mir, es tut sehr vielen leid. All denen, die dich so verehren
Deine Ketten sind verschweißt. Keiner wird dich wiedersehen
Jetzt wo Du für immer verreist, Werd ich noch mal zu dir gehen….
(Xavier Naidoo Titel: „Bevor du gehst“)

Wenn einer geht…. 
Wenn uns ein lieber Mensch verlässt,
sein Herz nun nicht mehr schlägt,
dann bleibt uns für den Lebensrest
Erinn`rung, die uns trägt.

Was wäre denn die Zeit von einst,
hätt` er uns nicht geliebt,
was nützt ihm, wenn du täglich weinst,
dass es ihn nicht mehr gibt.

Wir danken ihm doch ganz allein,
dass es so schön einst war,
und teilen nun das Einsam sein
in Liebe immerdar.
(Klaus Ender, aus dem Bild-Gedicht-Band "Loslassen")

 

In den Nächten bist du da wie eh und je,
nah und gegenwärtig tauchst auf in den Träumen
wagst den weiten Weg zu mir von anderswoher
bist mir nah wie eh und je, im Lächeln dem Vertrauten
nah im Schritt auf mich zu, mühelos im Mitten der Nacht
(Annemarie Schnitt)

Der Feind
Einen kenn ich, Wir lieben ihn nicht;
Einen nenn ich, der die Schwerter zerbricht.
Weh! sein Haupt steht in der Mitternacht, sein Fuß in dem Staub;
Vor ihm weht das Laub zur dunkeln Erde hernieder. Ohne Erbarmen.
In den Armen trägt er die kindisch taumelnde Welt;
Tod, so heißt er, und die Geister beben vor ihm, dem schrecklichen Held.
(Clemens Brentano)

Nichts hat in der Welt Bestand: Was da kommt, muss scheiden,
und so reichen sich die Hand immer Freud und Leiden.
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Wo einst ein Mensch aus Fleisch und Blut
ruht jetzt nur noch Erde, Asche oder Flut.
Aber das Lachen und die Erinnerung des geliebten Menschen bleiben
und damit können wir hier auf Erden verweilen.
(Heike Fischer)